Die Herausforderung der Energiewende

Ein Großteil der Stromerzeugung im globalen Süden wird durch die Verbrennung fossiler Energieträger betrieben. Dies geschieht sowohl im Großen (riesige Dieselkraftwerke versorgen das staatliche Netz) als auch im Kleinen (Dieselgeneratoren für Geräte und lokale Kleinunternehmen). Auch im Senegal ist das oft der Fall.

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Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Strommix im Senegal 

Im Jahr 2021 verfügte Senegal über eine installierte Stromerzeugungskapazität von 1616,41 MW. Die Auslandshandelskammer listet die Stromerzeugungsarten im Senegal wie folgt auf:

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Bei der Transformation zu Solarenergie ist der wichtigste limitierende Faktor das Aufbringen des Investitionskapitals

Hier schreibt die Auslandshandelskammer ganz aktuell: “Der Einsatz von Photovoltaik-Solaranlagen könnte auch den Einsatz von teuren kleinen Dieselgeneratoren zur Bewältigung der Auswirkungen von Stromausfällen verringern. Die Entscheidung für die Nutzung von Solardächern hängt jedoch von den Kredit- und Finanzierungsbedingungen für den Erwerb der Solaranlagen, den Einsparungen bei den Energiekosten (Kapitalrendite), der Qualität des Systems (Garantie) und dem Ruf des Verkäufers (Erfolgsbilanz, Vertrauen) ab. Der eigentliche Engpass unter diesen Zwängen wäre die Mobilisierung der Investitionskosten für die Anlagen.” (AHK in “SENEGAL: Lösungen für erneuerbare Energien in Inselnetzen und netzferner Technologie Zielmarktanalyse 2023 mit Profilen der Marktakteure”, 2023)

Dabei geht es tatsächlich nur um die Anschaffungskosten, denn im Betrieb ist Solarstrom weitaus günstiger und zuverlässiger als der Einsatz von Dieselgeneratoren. Bereits vor 10 Jahren und somit lange vor den globalen Energiekrisen schrieb die Deutsche Energie-Agentur: 

“Einer der Hauptgründe für eine steigende Nachfrage nach PV-Systemen sollte sein, dass die Erzeugung und Nutzung von Solarstrom mittlerweile günstiger ist, als die Stromerzeugung in Dieselaggregaten.” (dena in “Länderprofil Senegal”, 2013)

Heute ist Diesel nicht nur um ein Vielfaches teurer geworden (während gleichzeitig der Preis für Solarmodule sank), sondern vor allem sind fossile Brennstoffe immer schwerer zu bekommen, da die Nachfrage weiterhin steigt. Somit entstehen nicht nur enorme Kosten für die Betriebe, sondern es entstehen immer größere Versorgungsengpässe und somit Ausfallrisiken an den Maschinen. Die aufwändige Wartung und Reparaturen an den teilweise sehr alten Dieselgeneratoren vergrößern diese Probleme zusätzlich.

 

Unsere Lösung

Wir schalten die vorhandenen Dieselgeneratoren der Ziegelei Fabrik “La Fabrique” ab und elektrifizieren den Betrieb mit unserem neuesten Solartainer-Modell Kani. Dieses besteht aus einer Freiflächen-Solaranlage sowie einem Lithium-Ionen-Batteriespeichersystem mit integriertem Batterie-Wechselrichter, alles in einem 20 Fuß Container untergebracht.
Unser lokales Team sorgt für die dauerhafte Instandhaltung des Systems.

Erstmals kommt die neue Hochvolt-Technologie von Tesvolt zum Einsatz. Es ist die erste Anlage dieser Art in Westafrika und wird somit technologisch ein Leuchtturmprojekt.

Gemeinsam mit dir und der Crowd überwinden wir auch das Hindernis der fehlenden Investitionsmittel. Die Betreiber von “La Fabrique” erhalten die komplette Systemlösung als Leasingmodell und haben dabei keine Mehrkosten zum jetzigen Dieselstrom. Nach der Laufzeit von 6 Jahren kauft die Ziegelei die Solaranlage für einen kleinen Abschlag und spart pro Monat 5.000 € Kosten sowie tonnenweise CO2-Emissionenen ein.

Damit schaffen wir eine Win-Win-Win-Win Situation!

  1. Die Ziegelei Fabrik “La Fabrique” spart Betriebskosten,
  2. das Klima profitiert durch die CO2 Einsparung, 
  3. Africa GreenTec profitiert durch den Verkauf einer Solaranlage und 
  4. ihr profitiert durch eine Rendite mit einem sicheren Investment mit Impact!

Gute Ziegel- und Pflastersteine sind wichtig für den Ausbau und die Modernisierung der Infrastruktur im Senegal

Die Ziegel werden zum Bau von privaten und öffentlichen Häusern benötigt, die im Vergleich zu anderen Rohstoffen besser Starkregen, Feuer und anderen Umwelteinflüssen trotzen können und sehr langlebig sind. Die Pflastersteine kommen im öffentlichen Raum zum Einsatz, z.B. beim Bau von Gehwegen und Zufahrten. Wenn wir den Prozess des Pressens zu 100 % auf erneuerbare Energie umstellen, emittiert der Herstellungsprozess relativ wenig CO2 im Vergleich zu Zement und vergleichbaren Baustoffen. Außerdem bestehen Ziegel komplett aus mineralischen Wertstoffen, wodurch sie keine Schadstoffe ausstoßen und keine Allergien verursachen. (Quelle: https://ziegel.de)

Qualitativ hochwertige Ziegel retten aktiv Existenzen und Leben

Maschinell gepresste Ziegel sind qualitativ hochwertiger und zuverlässiger als manuell hergestellte Ziegel und andere Baustoffe. La Fabrique arbeitet mit Laboren und Bauunternehmen zusammen, um ihre Produkte stetig zu verbessern. Durch die Umstellung auf günstigeren Solarstrom können sie auch ihre Produkte zu besseren Preisen anbieten und mehr Menschen den Zugang zu qualitativ hochwertigen Baumaterialien ermöglichen. Und das hat einen enormen Impact, denn laut offiziellen Zahlen der Stadtentwicklung Senegal aus dem Jahr 2021 sind knapp 1.500 Häuser im Senegal aufgrund von minderwertigen Baumaterialien akut einsturzgefährdet. 

Auf diese Weise verwirklichen wir gemeinsam mit der Crowd ein Pilotprojekt für eine ganze Region für nachhaltiges und langlebiges Bauen.

Unser Impact

SDG 3

Gesundheit und Wohlergehen 
Arbeitsbedingungen der Arbeiter verbessern

SDG 7

Bezahlbare und saubere Energie
Substitution von Dieselstrom und dadurch Vermeidung von CO2-Emissionen

SDG 8

Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Kostensenkung und von Ölimporten unabhängige Produktion

Positiver Impact für Mensch und Umwelt, lokal und global

Vor Ort wirkt sich die Umstellung auf saubere Energie, neben den obengenannten SDGs, positiv auf die Wasserqualität (SDG 6), die Industrie (SDG 8), die Nachhaltigkeit der Produktion (SDG 12), die direkte Umwelt an Land (SDG 15) und das Vertrauen der Menschen in Partnerschaften (SDG 17) aus. Im globalen Kontext wird durch die vermiedenen Schadstoffe und den verringerten CO2-Ausstoß etwas für den Klimaschutz (SGD 13) unternommen. 

In Zahlen heißt das

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Klimaschutz

Jährliche Vermeidung von 156 Tonnen CO2 (nach 15 Jahren bereits 2.340 t CO2)

Kostenersparnis

Betreiber und Arbeiter der Anlage sparen 5.000€ Dieselkosten pro Monat nach Übernahme der Solaranlage

100% Solarstrom

Substitution von ca. 62.400 Litern Diesel pro Jahr

Solar statt Diesel.

Sei dabei, wenn wir gemeinsam im globalen Süden fossile Energieträger durch saubere und nachhaltige Stromquellen ersetzen. Dein Investment ermöglicht es, mit den Menschen vor Ort etwas zu bewegen – für sich, ihre Gemeinschaft und das globale Klima.

Be part of the change!

Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.